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Antragsinformationen


BKM-Sonderprogramm 2018

2018

Schriftdokumente und Fotografie zur Kinderakte Suzanne Alharal © International Tracing Service (ITS), Foto: Uwe Zucchi

 

 

Feuchtigkeit, Säurefraß oder Schimmel: Viele historische Handschriften und Bücher in Deutschlands Archiven und Bibliotheken sind akut gefährdet. Kulturstaatsministerin Monika Grütters will dem entgegenwirken und führt das 2017 aufgelegte Sonderprogramm fort. "Als kultureller Schatz muss dieses Erbe vor dem schleichenden Verfall bewahrt und für künftige Generationen erhalten werden", erklärte Grütters in der > Pressemitteilung vom 31. Januar 2018. Insgesamt stehen im Kulturerbejahr 2018 Sondermittel in Höhe von 1 Mio. Euro für Maßnahmen des Originalerhalts bereit.

Die Ausschreibung des BKM-Sonderprogramms 2018 zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts ist hier online verfügbar: > weiter zur Ausschreibung

Förderanträge können aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung im Bund von den zuständigen Landesministerien an die KEK zu zwei Fristen eingereicht werden:

  • bis zum 29. März 2018 (möglicher Förderbeginn zum 1. Juli 2018)
  • bis zum 29. Juni 2018 (möglicher Förderbeginn zum 17. September 2018)

Weitere Einzelheiten u.a. zu den fachlichen Kriterien und zum Verfahren können Sie hier entnehmen:
> BKM-Sonderprogramm 2018

 

Modellprojektförderung 2018

Umschlag eines Briefes von Franz Pfemfert bzw. der Redaktion der Zeitschrift "Die Aktion" an Claire Goll. Berlin, 2. Februar 1918
© Chris Korner/DLA-Marbach

Caring & Sharing – Unter diesem Motto unterstützt die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) im Kulturerbejahr 2018 mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder (KSL) deutschlandweit ausgewählte Modellprojekte zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts.

Caring & Sharing fokussiert die bedeutende Rolle des Originalerhalts bei der Zugänglichmachung von schriftlichem Kulturgut: Denn ein guter konservatorischer Zustand ist unabdingbare Voraussetzung für jede Art der Rezeption. Originale sind nur im Lesesaal nutzbar, in Ausstellungen präsentierbar oder für Online-Angebote digitalisierbar, wenn es ihr Material und Zustand zulassen. Sind die Seiten brüchig, verblockt, verschmutzt oder ist das Format technisch nicht bedienbar, kann die gespeicherte Information nicht entnommen werden. Präventiven wie auch restauratorischen Maßnahmen und Konzepten kommt häufig sogar eine Schlüsselfunktion im Zugänglichmachen von schriftlichen Quellen aus Archiven und Bibliotheken zu: Ausgehobene Bestände müssen technisch aufbereitet, fachgerechte Konzepte und Workflows zur objektschonenden Digitalisierung müssen in enger Kooperation mit Restauratoren erstellt und angepasst werden, um Qualitätssicherung zu garantieren und das Original zu schonen. Instandsetzungen von Objekten für Ausstellungen gehören ebenfalls zum konservatorischen Tagesgeschäft der Zugänglichmachens.

HINWEIS: Im Jahr 2018 besteht lediglich die Fördermöglichkeit für einjährige Projektmaßnahmen. 

> Aufruf Modellprojektförderung 2018 (pdf-Datei)

> weiter zu den Formularen und Hinweisen